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Stadt, Land, Leben
Das
Kunstmuseum Bayreuth im Alten Barockrathaus der Stadt zeigt ab Sonntag, 1.
März, die Ausstellung „AugenZeugen mit Stift und Kamera – Max Beckmann und
Armand Besch“. Damit treten zwei künstlerische Positionen in den Vordergrund,
die die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche ihrer Zeit sichtbar machen.
Die Ausstellung ist bis Anfang Oktober zu sehen.
Die Grafiken von Max Beckmann
und die Fotografien von Armand Besch sind zum einen Dokumente ihrer Zeit, zum
anderen sind es persönliche Kommentare von zwei Künstlern, die ihre Umgebung
und das Leben sehr genau beobachtet und in ihren künstlerischen Arbeiten
festgehalten haben.
Arbeiten aus dem Bestand der
Kunstsammlung Dr. Helmut und Constanze Meyer
Die Arbeiten von Max Beckmann,
die in der Ausstellung zu sehen sind, stammen ausschließlich aus der
Kunststiftung Dr. Helmut und Constanze Meyer und damit aus den Beständen des
Kunstmuseums Bayreuth. Dazu gehören die Mappen „Gesichter“, „Berliner Reise“
und „Jahrmarkt“. Gerade die Arbeiten dieser Mappen aus den 1920er und 1930er
Jahren sind von einer beißenden Ironie gekennzeichnet. Die Mappe „Day and
Dream“ hingegen stammt aus dem Jahr 1946 als Max Beckmann bereits im
amerikanischen Exil lebte. Sie ist eine Auftragsarbeit des New Yorker
Kunsthändlers Curt Valentin und war vornehmlich an ein amerikanisches Publikum
adressiert.
Fotografische Arbeiten werden
zum ersten Mal gezeigt
Armand Besch war ein
Zeitgenosse von Max Beckmann. Auch er hielt seine Umgebung in seiner
künstlerischen Arbeit fest. Mit großer Genauigkeit fotografierte er
Alltags-Szenen in den Metropolen Berlin oder Paris ebenso wie die idyllische
Darstellung des Landlebens. Besch reiste viel und fotografierte die Eindrücke,
die sich ihm und seiner Kamera boten. Die Ausstellung „AugenZeugen mit Stift
und Kamera - Max Beckmann und Armand Besch“ zeigt Fotografien von Besch, die
bisher noch nicht ausgestellt worden sind.
Die Ausstellung des
Kunstmuseums ist bis 4. Oktober 2026 zu sehen. Begleitend wird eine Vielzahl an
Veranstaltungen und Führungen angeboten. Alle Informationen dazu finden sich
auf der Homepage des Museum unter www.kunstmuseum-bayreuth.de
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