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Stadt, Land, Leben
Fotograf / Autor:
deutsch-französisches forum junger kunst
© deutsch-französisches forum junger kunst
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Tänzer*innen, Choreograph*innen, Tanzstudierende, Tanzschüler*innen aus
allen Stilrichtungen - zwischen 18-35 Jahren mit Wohnsitz in
Deutschland oder Frankreich (aller Nationalitäten).
Französischkenntnisse sind nicht erforderlich
INHALT
Ziel
dieses Workshops ist es, einen Ansatz für ein Duo zunächst zu
erforschen und dann diesen in die Praxis umzusetzen. Zwei Welten werden
verbunden: der zeitgenössische Tanz und der Barocktanz.
Durch
Hebefiguren und den körperlichen Kontakt aus dem zeitgenössischen Tanz
wird das Duo zu einer sozialen Erfahrung, bei der es darum geht, den
anderen wertzuschätzen, seinen Raum zu teilen, ihn zu begleiten, ihn
manchmal zu drängen, aber immer die Hand nach ihm auszustrecken.
Wie
ein Eintauchen in seinen historischen Kontext umfasst der Ansatz des
Barockduos das Erlernen der Grundschritte, die Entdeckung der
Feuilleton-Notation (1700) und die Interpretation von Auszügen aus dem
Barockrepertoire.
Zwischen
den Künsten von gestern und heute, zwischen dem barocken und dem
zeitgenössischen Ideal entstehen neue Gebiete für Poetik und eine eigene
Ästhetik.
Der
zeitgenössische Mensch stellt die räumlichen Codes in Frage, die
Bewegung des Körpers wird zum Akt des Sprechens: eine verkörperte
Identität. Der barocke Mensch schreitet im Kosmos um den Sonnenkönig
herum: gebunden und frei zugleich, schafft er seinen eigenen Raum der
Regeln und der Harmonie.
Die
Erfahrung beider ästhetischer Tanzkulturen eröffnet neue Wege und baut
ästhetische Brücken. Sie ermöglicht eine Wiederentdeckung von
Empfindungen und Wahrnehmungen, neue Körperzustände und eine neue
Beziehung zum anderen. Vom Barock bis zur Moderne experimentiert der
Tänzer/die Tänzerin mit der Kombination beider, in der er fließend von
einer Sprache in die andere übergeht.
Im
Raum, in diesem ästhetischen Zwischenraum, wird ein das Spiel Gestalt
annehmen. Man trifft sich, man misst sich, man tritt gegeneinander an,
man verwandelt sich: Das Duo kann entstehen.
KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Gudrun Skamletz ist
österreichischer Abstammung und erhielt eine multidisziplinäre
Ausbildung in Deutschland und Frankreich. Sie arbeitet als Tänzerin in
verschiedenen Opernproduktionen sowie in Kompanien für zeitgenössischen
Tanz und Barocktanz. 1999 wurde sie als Tänzerin mit dem Interpretationspreis PRIX VOLININE ausgezeichnet.Seit
2008 kreiert Gudrun Skamletz Choreografien in mehreren Produktionen
historischer Werke sowie für zeitgenössisches Musiktheater. Sie
interessiert sich auch für improvisierte Bewegung und entwickelt ihre
eigene Kompanie Les Grands Ecarts seit 2018. Mehr und mehr
widmet sich der Vermittlung und dem Unterricht für alle Altersgruppen in
den Bereichen der zeitgenössischen Improvisation und des barocken
Tanzes. Sie unterrichtet regelmäßig an mehreren Pariser
Konservatorien und im Departement Yonne, und gibt Gastkurse an der
österreichischen Universität Mozarteum in Salzburg, an der Privathochschule Stella Vorarlberg in Feldkirch und der Zürcher Hochschule der Künste. Sie
ist Inhaberin des Universitätsabschlusses „Pédagogie Perceptive“ und "Danse et Éducation Somatique“. Seit 2016 ist sie festes
Mitglied der Compagnie Matières Libres. Diane Soubeyre: Nach ihrem Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris tanzte Diane Soubeyre
für zahlreiche Choreografen, darunter Béatrice Massin und Pascal
Montrouge. Neben der aktiven künstlerischen Arbeit ist sie als
Dozentin und Tanzpädagogin tätig: IUFM, Ausbildung für kommunales
Lehrpersonal und wird regelmäßig eingeladen, am CCN
zu unterrichten, insbesondere in Aix-en-Provence, Cie
DCA , Cie Grenade , an der Ecole
Nationale Supérieure de Danse de Marseille , am Pôle National
Supérieur de Danse PACA. Sie ist Inhaberin des Certificat d'Aptitude aux fonctions de professeur de danse. Außerhalb
Frankreichs bietet sie Fortbildungen in Zentralasien für die
Nationalschule von Kasachstan an und ist als Ausbilderin für
zeitgenössischen Tanz für Tänzer traditioneller Tänze in Südafrika
tätig.FINANZIERUNGVereinsbeitrag: 330 € für die Projektphase inkl. Unterkunft und HalbpensionReisekosten: Das DFJW erstattet einen Teil der Reisekosten nach Bayreuth: 0,16 € pro Entfernungskilometer, gegen Nachweis. Für mehr Infos: Fahrtkostenberechnung für die Anträge im DFJW
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