Ausstellungen
„50/150 – Utopie und Echo“ Positionen: Georg Nussbaumer – Künstlergespräch


Termin

Donnerstag, 06.08.2026
16:00 - 16:30 Uhr

Location

Richard Wagner Museum 
Richard-Wagner-Straße 48
95444 Bayreuth




Georg NussbaumerHUNDHAUS | WAHNHALL | SCHAUMFRIED[eine dreistufige Sedimentfalle]Intsallation | Wahnfried-Allee 23. Juli – 4. Oktober Hintergründe zum Kunstwerk und zur Enstehung der Installation, die von Georg Nussbaumer eigens für die Jubiläumsausstellung im Richard Wagner Museum konzipert wurde, erfahren Sie in einem Gespräch mit dem Künstler.Datum: Donnerstag, 06.08.2026Beginn: 16 UhrDauer: ca. 30 MinutenTreffpunkt: Museumskasse im Neubau des Richard Wagner MuseumsZum MuseumseintrittKeine Anmeldung nötig__________________________________________________________________________________________Ausgehend von Richard Wagners musikalischen Motiven, Elementen aus Bühnenvorgängen und Biografischem  inszeniert Georg Nussbaumer den Park vor Haus Wahnfried als Sedimentfalle für Wagners  Wesen, Werk und Wirkung. Mit Wagner geht er dabei um wie dieser mit seinen Vorlagen: Werk und Leben werden zum Materialbruch, zur Ressource. Seine Hundeliebe, die Leitmotive und der Rausch sind Eckpunkte  ines Triptychons, das sich zwar an Wagner entzündet, jedoch Assoziationsfelder öffnet, die weniger  nterpretieren als vielmehr fortschreiben, abdriften. Der Park wird damit zur begehbaren Bühne, die  Besucherinnen und Besucher zu Statisten in einem rätselhaften Setting, in dem sich individuelle räumliche und  akustische Perspektiven öffnen und immer neu und anders zusammensetzen.Bei HUNDHAUS dringt scheinbar erratisches Bellen und Kläffen von Hunden aller Größen und Gemütszustände aus 14 Hundehütten (Anzahl der namentlich bekannten Hunde der Familie Wagner) und setzt sich wie zufällig immer wieder zu unterschiedlichen Leitmotiven zusammen, wobei die gebellten Töne von Hütte zu Hütte überspringen.In WAHNHALL beschreiben acht Orgelpfeifen eine Wurfparabel – Momente eines tief klingenden Speers, der in der Luft stehen geblieben ist. Eine Referenz auf die abwesende Orgel in Wahnfried, den ewigen Atem und die ewige Melodie, das Verhauchen und mit den Tönen der Gralsglocken und des Tristanakkords auf das Spektrum zwischen sinnlich und sakral.SCHAUMFRIED spielt auf das Rauschhafte von Wagners Musik an und deutet den Rhein zum goldenen Strom aus Bier um. In einem Wahnfriedmodell füllt und leert sich immer wieder eine Gärungswolke – Gezeiten der Berauschung.


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